James Simon-Preis

Erstmalig im Jahr 2008 wurde der James-Simon-Preis an eine Person, die für ihr soziales und kulturelles Engagement in Deutschland vorbildlich ist und damit an die Verdienste von James Simon erinnert, vergeben. So wurde mit dieser Preisvergabe, die alle 2 Jahre stattfand, bürgerliches Engagement, seine Notwendigkeit ja Unerlässlichkeit für das Gemeinwesen geweckt und wachgehalten.

Im Jahr 2019 erfolgte die sechste Preisverleihung in Anwesenheit des Bundespräsidenten. Dies war zugleich die letzte Vergabe des James-Simon-Preises. Zehn Jahre nach der ersten Preisverleihung verfolgt die James-Simon-Stiftung weiter ihre Zwecke durch die Förderung von Kunst und Kultur und die Förderung der Wohlfahrtspflege. Nach 2019 hat die Stiftung neue Wege eingeschlagen, um ihre satzungsgemäßen Zwecke zeitgemäß und wirksam zu erfüllen. Dieses Ziel wird erreicht, indem die Stiftung insbesondere an die vorbildhaften großen Verdienste von James Simon, dem Ehepaar Arnhold, Paul Nathan und anderen jüdischen Mäzenen im kulturellen und sozialen Bereich erinnert, unterstützt und damit deren Leistungen sichtbar würdigt.

Die James Simon-Medaille
(von Johannes Grützke, 2006)

James Simon-Medaille, Vorderseite